Zither am Berg:

50 Jahre Deutscher Zithermusik-Bund


 
 
 
27. bis 29. September 2013
Bad Aibling, Berbling, Maxlrain, Wendelstein
 
Konzerte -  Klanginstallationen – Workshops - Ausstellung
 

Zither am Berg – ja wo denn sonst? Das könnte so mancher Zeitgenosse denken, wenn er den Titel liest. Viele haben die Zither noch als Kind der Alpen im Hirn verankert, ein Bild des 19. Jahrhunderts,  das seinerzeit das städtische Bedürfnis nach Idylle befriedigte. Dass die Zither aber nicht nur zu heilen Welten passt, sondern sich auch im schwierigen 21. Jahrhundert bewährt, will der Deutsche Zithermusik-Bund (DZB) anlässlich seines 50-jährigen Bestehens eine Wochenende lang nachhaltig beweisen.

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Konzipiert hat das dreitägige Festival Georg Glasl, DZB-Präsident und Dozent für Zither an der Hochschule für Musik und Theater in München. Die Veranstaltungen bieten ein breites Spektrum an Konzerten, bewegen sich zwischen Tradition und Avantgarde, bieten Volksmusik, Alte und Neue Musik, Klanginstallationen und DJ-Projekte. Alle Aktionen, vor allem die Workshops und Podien für junge Musiker und Musikerinnen am Samstag, 28.9.,  zielen auf nachhaltige Jugendarbeit ab.

Eröffnet wird das dreitägige Festival am Freitag, 27.9., mit dem grenzüberschreitenden Volksmusikkonzert „Zwiefach“ (20 Uhr,  Reithalle am Schloss Maxlrein). Musikantinnen und Musikanten aus dem  bayrisch-alpenländischen Raum, (u.a. Duo Hornsteiner-Kriner, Zithermusi Hornsteiner, Quartl-Musi, Wössner Erntedank-Ensemble,  Mehrnbåcher Viazger)  treffen sich mit der chinesischen Guzheng-Spielerin Xu Fengxia. Der Komponist und Zitherspieler Leopold Hurt sorgt zum Einstand um 19 Uhr mit einem Remix von historischen Volksmusikaufnahmen der zwanziger und dreißiger Jahre für Unterhaltung vor dem Konzert.
 
Der Samstag, 28.9.,  steht im Zeichen der Nachwuchsspieler. In drei Kurzkonzerten (11, 13, 15 Uhr, Kurhaus Bad Aibling) präsentieren sich die Preisträger des Internationalen Wettbewerbs für Zither, des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert sowie des Roland-Zimmer-Wettbewerbs. Damit auch außerhalb der Konzerte keine Langeweile aufkommt, können die Besucher in Workshops unter kundiger Anleitung erste Erfahrungen mit der E-Zither sammeln, das Improvisieren auf der Zither ausprobieren, mit dem Zither-Manä rocken oder neue Folklorestücke lernen. Für Kinder und Jugendliche gibt es Schnupperkurse, die ein erstes Kennenlernen des Instruments ermöglichen. Wer sich lieber verzaubern lässt, ist nachmittags bei Hokus Pokus Musikus  (17 Uhr) oder im Pfuschtheater Manuel Kuthans (Kurpark) bestens aufgehoben. 
 
Das Festkonzert um 20 Uhr (Kurhaus Bad Aibling) bietet eine Konzertinstallation mit Werken aus der Zitherklassik, Ausflügen in die Musik unserer Zeit und einer ständigen Suche nach dem Dritten Mann. Es spielen der Zithersolist Klaus Waldburg, Trio Greifer, Bochumer Zitherquartett, die Landeszitherorchester Baden-Württemberg und Sachsen, das Zitherorchester München-Pasing und der  Zitherclub Oßweil (Sprecherin: Ruth Geiersberger).
 
Der Sonntag beginnt mit einer Matinee in der Kirche Heilig Kreuz in Berbling. Zu dem Rokoko-Kleinod – Wilhelm Leibl malte hier seine berühmten „Drei Frauen in der Kirche“ - passt Alte Musik von Ortiz, Dowland, Monteverdi, Orlando di Lasso, Quantz u.a, gespielt von drei Ensembles: La Meiga Rubia (Beate Hariades, Sopran, Traversflöte, Stefanie Pritzlaff, Block- und Traversflöte, Regina Frank, Zither), Trio Psalteria (Isolde Jordan, Harald Oberlechner, Zither, Barbara Aichner, Geige) und dem Duo Gertrud Wittkowsky (Zither), Franz Vitzthum (Countertenor).
 
Anschließend geht es hinauf auf den Wendelstein.  Allein die Fahrt mit der ersten deutschen Zahnradbahn, eröffnet vor 101 Jahren, ist ein beeindruckendes Erlebnis. 
Schon in der Zahnradbahn wird von 14 Uhr an Zitherrock und Alpenidylle mit Rosalyn Sabo, Zither Manä, Johannes Schubert u.a. geboten. Wer nicht zu weit hinauf will, steigt bei der Mitteralm aus. Dort treffen sich von 14 Uhr an verschiedene Musikgruppen, um miteinander zu musizieren. Ob nach traditionellen Mustern Neuentstandenes oder historische Melodien von Herzog Max, ob alpenländische Weisen oder slowenisches Volksgut, der Sonntag auf der Mitteralm bietet abwechslungsreiche, musikalische Unterhaltung. Es spielen: Trio  Schreier/Maurer/Herrnberger, Kerschbam Zithermusi, Brannenburger Zithermusi, Bad Anger Trio, Gerhard Wunderlich, Janja Brlec/Peter Napret, Dr. phil & friends, Höglinger Trio, Petra Hamberger,  Elisabeth Biller mit den Isarwinkler Zitherspatzen, Sandra Derschang und „Um a Fünferl ein Durcheinand“.
 
Im Wendelsteinkirchlein unweit  des Wendelsteinhauses stellt sich von 14 Uhr bis 18 Uhr  in Kurzkonzerten (jeweils 15 Minuten) die junge Zitherszene mit Alter Musik vor. Beginn der Shortcuts ist jeweils zur vollen und zur halben Stunde. 
 
Um 15 Uhr öffnet der Salon Wendelstein. Bis 22 Uhr beginnen jeweils zur vollen Stunde halbstündige Konzerte mit verschiedenen Musikern und Gruppen, u.a. Saitentanz, Zither Manä, Trio Greifer, d’Housemusi, ZitherRausch, Frank Bluhm Trio.
Auf der Sonnenterasse bieten von 15 bis 18 Uhr in unregelmäßigen Abständen Michael Büttler (Alphorn) und Georg Glasl (Zither) musikalische Interventionen, während auf der Aussichtsplattform Gacher Blick ganztägig eine Klanginstallation mit Hauke Harders Dör’n Dör für Zither in reiner Stimmung zu hören ist. Ebenfalls ganztägig läuft im Höhlendom der Wendelsteinhöhle „dia-materiell (klangserie II) – zither“, eine Installation von Alois Späth. 

 

 

Programm

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Freitag, 27.09.2013

Samstag, 28.09.2013

Sonntag, 29.09.2013

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