Festival Zither 10 in München



 

Innovativ und niemals langweilig
Zither 10 setzt nach zwanzig Jahren erfolgreicher Festivalgeschichte einen fulminanten Schlusspunkt

Der Name hat sich nicht geändert, nur die Zahl. Jetzt also Zither 10, das Internationale Festival für Zither, das vom 27. bis 30. März im Münchner Kulturzentrum Gasteig stattfindet.

Rückblick
20 Jahre ist es her, dass Georg Glasl, Zitherspieler aus Kochel und Professor für Zither an der Hochschule für Musik und Theater München,  die Festivalreihe startete. „Kennen Sie den Dritten Mann? Und was sonst?“ lautete der Werbeslogan 1995. Er brachte die Ausgangslage auf den Punkt: Die Zither war – abgesehen vom Harry Lime-Thema – aus dem öffentlichen Bewusstsein weitgehend verschwunden, im allgemeinen Konzertleben kam das Instrument ohnehin kaum vor.
Neun Festivals später hat sich die öffentliche Wahrnehmung des Instruments entscheidend verändert. In den vergangenen  20 Jahren entstand nicht nur viel neue Literatur, geschrieben von renommierten Komponisten  – das Festivalarchiv verzeichnet fast 70 Uraufführungen  -   sondern es wurden Ideen entwickelt und Projekte initiiert,  die weit über das Festival hinaus Bedeutung erlangten. Viele Zitherspieler, die heute das Bild der Zither in der Öffentlichkeit prägen,  sind mit dem Münchner Zitherfestival musikalisch „erwachsen“ geworden.

Ausblick
Trotz oder gerade wegen des nachhaltigen Erfolgs: Es ist Zeit für den Abschied, Zeit, Platz zu machen für Neues: Zither 10 setzt den Schlusspunkt hinter die erfolgreiche  Reihe.  Natürlich entspricht  das Programm diesem Anlass:  Es gibt Rück-, Voraus- und  Seitenblicke. Wie in allen Festivals bisher. Das musikalische Spektrum, das in zwölf Konzerten und der Horizontflimmern-Nacht geboten wird,  bewegt sich zwischen Tradition und Avantgarde, reicht von der Volksmusik bis hin zu Pop und Jazz.
Horizontflimmern (28.3., 20 - 24 Uhr) ist eine Nacht mit Konzerten, Installationen und Performance, in der die Zither in all ihren Facetten aufscheint. Ob in Videoeinspielungen mit den Münchner Volkssängern,  in der Volksmusik mit dem Duo Hornsteiner-Kriner,  in der Wiener Schrammelmusik, mit der Karl Soyka, Walther Stirner und Agnes Palmisano  spielerisch umgehen, oder in der Neuen Musik mit Lissie Rettenwander, dem Trio Greifer und dem Ensemble Zeitsprung. Bekannte Namen fehlen nicht:  Georg Ringsgwandl wird dabei sein, aber auch Marianne Sägebrecht und Josef Brustmann mit ihren wunderbaren Sterbeliedern.

Die junge Generation
Ein wesentliches Moment des künstlerischen Gesamtkonzepts ist seit jeher die Einbindung junger Zitherspieler, die sich in zahlreichen Kurzkonzerten vorstellen werden. Auch die Teilnehmer des Workshops – dieses Mal mehr als 50 Jugendliche –  und die Preisträger des Internationalen Wettbewerbs für Zither, der wie immer im Vorfeld mit ebenfalls mehr als 50 Bewerbern stattfindet (13.3. bis 15.3.). präsentieren sich während des Festivals in eigenen Konzerten.

 

Weitere Infos: www.zither10.de
Festivalbüro: Bayerischer Volksbildungsverband: 089/99 73 89 -6
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Karten: München Ticket, 098/54 81 81 81

Flyer Zither 10
 


 


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