Mitwirkende


 

 

Irmengard Auer

Irmengard Auer schloss ihren Studiengang Volksmusik (Sepp Hornsteiner) mit Hauptinstrumen Zither (Georg Glasl) und Zusatzfach Blockflöte (Doris Döbereiner) und Elementare Musikpädagogik (Ruth Kahmann) an der Hochschule für Musik und Theater München am. Sie unterrichtet derzeit an der Musikschule Schlierach-Leitzachtal e.V. und in der Musikschule Großkarolinenfeld e.V. die Fächer Zither, Blockflöte und Musikalische Früherziehung. Sie leitet auch den Kinder- und den Jugendchor der Pfarrei Weihenlinden-Högling, ist künstlerisch in verschiedenen Ensembles wie der Höglinger Stub’nmusi, der Gruppe La Tarantulae und der Seewind-Musi aktiv und ist Jugendreferentin im DZB-Landesverband Bayern-Süd.

 

Bad Anger Trio

Ein besonderes Anliegen ist es dem Trio, die Werke einheimischer Zitherspieler des letzten Jahrhunderts zu spielen, um so ein Stück regionaler Musikkultur am Leben zu erhalten.
Einer dieser Komponisten ist Josef Bauer aus Fischbach/Inn, der Großvater von Georg Köstner. Er hat seine Stücke dem Enkel sozusagen in die Wiege gelegt. Daher spielen Georg und Evi Köstner mit Diatonischer Ziach und Kontragitarre gemeinsam mit Annette Bliemetsrieder an der Zither bevorzugt die Stückl vom Bauer Opa. Neuerdings auch mit Knopfakkordeon.

Andreas Bergmeister

Wie es sich für einen echten Südtiroler gehört, fährt Andreas Bergmeister leidenschaftlich gern Ski. Im Sommer ist der 13-Jährige, der sich für Naturwissenschaften interessiert, auch viel mit dem Radl in Brixen und Umgebung unterwegs. Zeit zum Zitherspielen bleibt ihm trotzdem. Seit fünf Jahren hat er inzwischen Unterricht bei Margit Nagler-Ploner. Bereits im ersten Jahr spielte er bei kleinen Konzerten mit und tritt jetzt auch mit einer Saitenmusik-Gruppe auf. 2010 gewann er den österreichischen Bundeswettbewerb „prima la musica“. 2011 machte er das Leistungsabzeichen in Bronze mit ausgezeichnetem Erfolg. Ein weiterer wichtiger Meilenstein für ihn war der ex-aequo Gewinn des Nachwuchsförderpreises II beim 5. Internationalen Wettbewerb für Zither 2012 in München. Und auch bei „prima la musica“ wurde er im selben Jahr mit einem zweiten Preis ausgezeichnet.

Elisabeth Biller

Die musikalische Laufbahn der Lenggrieserin begann im Alter von fünf Jahren mit dem Blockflötenunterricht. Seit ihrem siebten Lebensjahr spielt sie Hackbrett, einige Jahre später kam die Zither hinzu. Des Weiteren beherrscht sie die Instrumente Klarinette, Klavier und Gitarre. Von 2007 an studierte sie Instrumentalpädagogik mit den Fächern Volksmusik bei Sepp Hornsteiner, Hackbrett bei Birgit Stolzenburg de Biasio und Zither bei Georg Glasl an der Hochschule für Musik und Theater München. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums im Sommer 2011 unterrichtet sie derzeit in der Musikschule Rieder - Ostermünchen und arbeitet selbstständig als Musiklehrerin in ihrem Heimatort. Von Oktober 2012 an absolvierte Elisabeth Biller neben ihrer beruflichen Tätigkeit als Musikschullehrerin ein weiteres pädagogisches Diplomstudium in dem Fach Zither, dass sie im Juni 2013 abschloss. Im März 2011 wurde sie in die Förderung von Yehudi Menuhin Live Music now e. V. aufgenommen. Sie tritt mit den Musikgruppen Die zwei Vielsaitigen, der Hirschbachmusi und den Kranzer Saitenflitzern auf. Seit 2013 ist Elisabeth Biller zweite Vorsitzende des DZB-Landesverbands Bayern-Süd.

Bochumer Zitherquartett

Spieler des Bochumer Zitherorchesters fanden sich 1992 zum Quartett zusammen. Wolfgang Hubert (Diskantzither), Annette Demuth (Diskantzither, Quintzither), Sabine Böhler (Altzither, Diskantzither) und Dirk Gebhardt (Basszither) erlernten das Instrument bei Hans Krasser. Wolfgang Hubert, der Leiter des Ensembles, und Dirk Gebhardt vervollständigten ihre Ausbildung durch C- und B-Lehrgänge für Zitherspieler an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen. Beruflich sind die vier Spieler in Verwaltungs- und Ingenieurberufen tätig. Neben regelmäßigen Auftritten bei den Konzerten in Bochum ist das Quartett bundesweit aktiv. In der Auswahl der Musikliteratur legt das Quartett großen Wert darauf, das Instrument mit seinen vielseitigen Möglichkeiten darzustellen. Durch variable Besetzungen in den Konzertprogrammen will das Quartett zeigen, dass sich das bekannte Volksmusikinstrument seit langem aus der Nische der Volksmusik zu einem anspruchsvollen Kunstinstrument entwickelt hat.

Frank Bluhm Trio

Iris Bluhm, Gitarre: studierte an der Fachakademie für Musik in Würzburg Hauptfach klassische Gitarre, Zusatzfach Jazzgitarre und Nebenfach Blockflöte. Nach dem Staatsexamen Lehrtätigkeit an verschiedenen Musikschulen. Seit 1991 musiziert sie mit Frank Bluhm. 2001 wurde das Kindermusical „Soneca, das kleine Faultier“ im Rahmen der Bayerischen Kulturtage aufgeführt. Idee,Text und Musik von Iris Bluhm. 

Jörg Hess, Kontrabass: Studium der klassischen Gitarre an der Musikhochschule Trossingen, anschließend Kontrabass Jazz in Würzburg. Er spielt in den unterschiedlichsten Formationen. 

CD-Produktionen, TV- und Radioauftritte in Deutschland und Argentinien. 2006 tourte Jörg Hess mit der argentinischen Formation „Argentina Tango Folk“ durch Deutschland. Seit 2007 im Frank Bluhm Trio. Er unterrichtet Gitarre, Kontrabass und E-Bass an verschiedenen Musikschulen.

Frank Bluhm, Zither: Als Absolvent des B-Kurses in Trossingen ist Frank Bluhm der einzige nicht hauptberufliche Musiker in seinem Trio. 1983 gründete er die Saitenmusik Frank Bluhm, aus der das Frank Bluhm Trio entstand. Als Dozent bei Seminaren des DZB ist es sein besonderes Anliegen, den Teilnehmern die Klangfarben des Jazz nahe zu bringen. Über 50 Jazz-Standards, aber auch Stücke, z. B. aus der Romantik, hat er für die Zither bisher bearbeitet.

Brannenburger Zithermusi

Zusammen haben Elisabeth Fellner, Barbara Mets und Annette Bliemetsrieder schon die Schulbank gedrückt. Die gemeinsame Liebe zur Zithermusik ließ sie von 1994 an auch musikalisch gemeinsame Wege beschreiten. Und so musizieren sie seit knapp 20 Jahren als „Brannenburger Zithermusi“ mit zwei Diskantzithern und Kontragitarre. Ein besonderes Anliegen ist es dem Trio,  die Werke zweier einheimischer Zitherspieler des letzten Jahrhunderts, Josef Köck aus Brannenburg und Josef Bauer aus Fischbach/Inn zu spielen, um so ein Stück regionaler Musikkultur am Leben zu erhalten.

Janja Brlec

geboren 1988 in Celje / Slowenien, begann als Siebenjährige Zither bei Peter Napret zu lernen. Sie studierte ihr Instrument an der Hochschule für Musik und Theater München bei Georg Glasl. Sie hat erfolgreich an slowenischen Zitherwettbewerben teilgenommen und wurde mit einem silbernen und fünf goldenen Anerkennungspreisen in der Kategorie Zither-Solo sowie in Kammermusik ausgezeichnet. In Mai 2007 erhielt sie beim 1. Internationalen Wettbewerb für junge Musiker in Ljubljana den ersten Preis in der Gruppe der Saiteninstrumente.

Beim 1. Internationalen Wettbewerb für Zither 2004 gewann sie den Nachwuchsförderpreis, beim 3. Internationalen Wettbewerb (Ernst-Volkmann-Preis)  2008 den zweiten Preis (ein erster Preis wurde nicht vergeben). 2010 holte sie den ersten Preis. Janja Brlec konzertiert solistisch und mit verschiedenen Ensembles. Sie konzertiert in Slowenien und Ausland, solo sowie auch zusammen mit verschiedenen Musiker, u.a. der  Sopranistin Mojca Bedenik und dem Geiger und Zitherspieler Peter Napret. Im Dezember 2011 erschien ihre erste CD-Platte „Med strunami“.

Michael Büttler

ist in Landshut aufgewachsen. Posaunenstudium an den Hochschulen für Musik in München und Frankfurt, dann freier Musiker in diversen Orchestern mit Schwerpunkt im Bereich 'Zeitgenössische Musik'. Zahlreiche Werke für Posaune solo wurden von ihm uraufgeführt. Er beschäftigt sich zur Zeit mit der Verwendung der Posaune in gemischten Ensembles, wie z. B.in der Zusammenarbeit mit dem Komponisten John Kenny ('Das Alpha und das Omega' - die Offenbarung des Johannes, für Posaune, Orgel und Sprecher). Michael Büttler ist seit 1989 Gastmusiker beim Ensemble Modern in Frankfurt, Bassposaunist in Kaspar Ewalds „Exorbitantem Kabinett“ und seit 2006 Mitglied bei „hornroh“. Daneben unterrichtet er an der Musik-Akademie Basel, wo er auch lebt.

 

Dr. phil & friends

Das Acoustiv-Ensemble um die Songwriter Florian Huber und Xoxi Huber lädt zu einer grenzenlosen Musikreise ein. Anklänge von mittelalterlicher Szenerie wechseln sich ab mit Songs zwischen Blues und Weltmusik. Immer auf der Suche nach neuen Klangwelten vermitteln die Musiker Stimmungsbilder von Freiheit und Weite zwischen Grand Canyon und Wendelstein. Es muszieren Sabine Huber (Zither), Xoxi Huber (Gesang, Akkordeon, Flöte und Saxophon), Wolf Schiffl (Darbuka) und Florian Huber (Gesang, Mandoline, Gitarre).

 

Fabian Eicke

Der 15-jährige Gymnasiast aus Kassel begann seine musische Laufbahn sehr klassisch: mit dem Musikgarten, der in die musikalische Früherziehung überging. Dort lernte er seinen Zitherlehrer Axel Rüdiger und das Instrument kennen. Bereits mit acht Jahren nahm der Zitherschüler erfolgreich am regionalen Wettbewerb „Jugend musiziert“ teil, konnte aber wegen seines jungen Alters nicht weiter geleitet werden. Dafür holte er später jede Menge Trophäen nach Hause: 2. (2008) und 1. Platz (2010) beim Roland-Zimmer-Wettbewerb. Von 2006 bis 2012 gewann er bei den hessischen Landeswettbewerben „Jugend musiziert“ die ersten beiden Plätze, 2012 belegte er den 3. Platz beim Bundeswettbewerb in Stuttgart. 

 

Laura Faig (Sopran)

Geboren in Ingolstadt, studiert derzeit Konzertgesang und Musiktheater in der Fortbildungsklasse bei Prof. Marilyn Schmiege an der Hochschule für Musik und Theater München und an der bayrischen Theaterakademie. Neben ihrer regen solistischen Konzerttätigkeit war sie bisher als Knabe sowie als Dame in die Zauberflöte, als Barbarina in Le Nozze di Figaro, als Amore in Monteverdis Ballo delle Ingrate, als Angelica in Vivaldis Orlando Furioso zusammen mit der Hofkapelle München unter der Leitung von Michael Hofstetter zu hören. Des Weiteren sang sie Teile der Titelpartie in einer konzertanten Aufführung von Rameaus NAïS unter der Leitung von Christophe Rousset. Sie erhielt Stipendien des Richard-Wagner-Verbandes und des Lions-Clubs, besuchte Meisterkurse bei Edith Mathis, James Taylor und Thomas Quasthoff, szenische Workshops bei Balázs Kovalik und Peter Konwitschny und verbrachte ein Gastsemester in Paris am Conservatoire National Superieur de musique. Solistische Auftritte führten sie bereits nach Süd- und Nordamerika. 

Rita Fichter-Rollfinke

Rita Fichter-Rollfinke, geboren 1959 in Wasserburg/Inn, hatte bereits mit acht Jahren Zitherunterricht bei Anton Eibl. 1998 legte sie die Prüfung zur staatlichen Anerkennung als Lehrerin für Zither und 1999  für Hackbrett bei K. H. Schickhaus ab. Ebenfalls seit 1998 unterrichtet sie an der Musikschule  Trostberg Zither und Hackbrett. Sie ist Mitglied in verschiedenen Ensembles im Bereich Volksmusik,  Folklore,  Alte Musik und Klassik. Dass traditionelle Volksmusik und experimentelle Avantgarde  durchaus Hand in Hand  gehen können, zeigt  die seit 2003 intensive Zusammenarbeit von Rita Fichter-Rollfinke mit Limpe Fuchs (Komponistin). 

 

Georg Glasl

hat am Richard-Strauss-Konservatorium München und am Mozarteum und Salzburg studiert. Er unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater in München. 

Als Musiker machte Georg Glasl zunächst durch seine differenzierten, einfühlsamen Interpretationen Alter Musik auf sich aufmerksam. 1988 erhielt er für sein außergewöhnliches Zitherspiel das Musikstipendium der Stadt München. Zahlreiche Komponisten, u.a. Violeta Dinescu, Georg Friedrich Haas, Wilfried Hiller, Peter Kiesewetter, Bernhard Lang, Annette Schlünz, Dieter Schnebel, Christian Wolff, Walter Zimmermann, haben für ihn und sein Instrument geschrieben. Er spielt bei zahlreichen Festivals und renommierten Konzertreihen (u.a. musica viva München, Klang Aktionen München, Rheinhessisches Musikfestival Mönchen-Gladbach, Musikprotokoll im Steirischen Herbst, Wien modern, Klangspuren Schwaz, Festival 4020 Linz, Bemus Festival Belgrad, Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker). 2009 erhielt er den Förderpreis für Musik der Stadt München. Seine Konzerte und Tourneen führten ihn durch Europa, Japan, USA, Südamerika, Afrika und Zentralasien. Seit 2012 ist er Präsident des Deutschen Zithermusik-Bundes.

Ruth Geiersberger

Performerin, Schauspielerin und Sprecherin, absolvierte in Paris, Berlin und München ihre Ausbildung in Körperarbeit (Feldenkrais), Gesang und Schauspiel, bevor sie eigene Projekte realisierte. Für ihre Arbeiten, die sie „Verrichtungen“ nennt, geht sie als „Feldforscherin“ auf Erkundung des städtischen Außenraums, um die momentanen Notwendigkeiten zu finden. Auf der Suche nach der „Heimat“ begibt sich die Solo-Künstlerin an ungewöhnliche Orte, die sich in einem sogenannten Wartezustand befinden: am Bahnhof, auf Baustellen, in Kirchen oder im Zoo. Unter Verwendung von multimedialen Mitteln macht sie sich in ihren urbanen Feldforschungen insbesondere die Herstellung von Idyllen, aber auch deren Enttarnung, Verlust und Absturz zum Thema. Interdisziplinär tätig, entwickelt Ruth Geiersberger seit 1997 (u.a. mit dem Musiker Ulrich Müller/ 48nord und der Berliner Regisseurin Martina Couturier) szenische Installationen. 

Im Bereich der zeitgenössischen E-Musik arbeitet sie u.a. mit Peider A.Defilla (Donaueschinger Musiktage), Norbert Walter Peters, Sandeep Bhagwati, Walter Fähndrich und 48 nord.

Immer wieder eingebunden als Performerin wirkt Ruth Geiersberger bei zahlreichen internationalen Produktionen und Festivals mit; u.a mit Fiona Templeton, Roy Faudree, Christian Marclay (NewYork), Coi, FTM, Dauber/Rachl (München), Theater Thikwa und Martina Couturier (Berlin), Forced Entertainment (GB), Chaim Levano (Amsterdam), theatrcinema (PL), und Linda Gaudreau (Montreal).

Pia Grandl

Aus Mühldorf am Inn, studierte Hauptfach Zither bei Georg Glasl an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) in München. Während dieser Zeit belegte sie die Zusatzfächer Blockflöte, Hackbrett  und Volksmusik.  Seit ihrem Studienabschluss ist  sie pädagogisch im Landkreis Mühldorf am Inn und Altötting aktiv. Zudem vertieft sie ihre Kenntnisse durch Teilnahme an Meisterkursen z. B. für Blockflöte bei Dan Laurin,  Matthias Weilenmann, Dorothee Oberlinger und Bart Spanhove,  und beschäftigt sich intensiv mit  der Transkription von Lautenhandschriften des Barocks auf die Zither. Im Verlag Edition Zither ist bereits die Folia von G.G. Kapsperger erschienen.

Solistisch konzertierte sie in der internationalen Festivalreihe Zither 4 – 9 (München), an der Biennale 2010 (München) und wirkte bei Uraufführungen von u.a. W. Hiller,  F. Schwenk und  E. Schneider mit. Darüber hinaus spielte sie u.a. die Brandenburgischen Konzerte von J. S. Bach an den Barocktagen der HMT (München), wirkte an den Deutschen Zithermusiktagen (Hanau) und  bei der Aufnahme der CD „Treffpunkt Volksmusik“ im  Bayrischen Rundfunk (München) mit. Mit dem Saitenquintett Seewind-Musi hat sie die CD „Spielmusik um 1800“  aufgenommen, die vom Bezirk Oberbayern herausgegeben wurde.

Sarah Grimm

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Gugeruz Zithermusi

Das sind Theresa Mayer aus Siegsdorf, Anna Gnadl aus Übersee und Marina Vogt aus Hammer. Alle drei lernen in der Musikschule Inzell bei Lisbeth Genghammer Zither. Das lebenslustige Trio, das unter dem Namen  „Gugeruz Zithermusi“ musiziert, debattiert, diskutiert und sich für die gemeinsamen Auftritte auch gern dekoriert,  kennt sich bereits aus dem Kindergarten. Inzwischen sind Xaver Weibhauser und Johanna Siglreitmeier dazugestoßen. Die gemeinsame Freude am Zitherspielen wuchs durch das öffentliche Spielen in Veranstaltungen der Musikschule, im Trachtenverein, bei der Zitherausstellung 2012 in Bergen und beim Zithertag im Markus Wasmeier Museum. Jetzt freuen sie sich auf den „höchste Zitherpartie“ auf dem Wendelstein.

 

Petra Hamberger

unterrichtet seit ihrer abgeschlossenen Ausbildung zur Musiklehrerin mit Hauptfach Zither bei Georg Glasl am Richard-Strauss-Konservatorium in München. 1998 machte sie sich mit weiteren Lehrern unter dem Namen „Musikprojekt“ selbstständig. 2002 folgte eine Fortbildung auf der Zither mit pädagogischem Diplomabschluss. Das Altersspektrum bei ihren Schülern reicht von Sechsjährigen bis zu Siebzigjährigen. Im Unterricht arbeitet sie nach selbst entwickelten  Konzepten, z. B. eine Zitherschule für Kinder und Gruppenunterricht mit Senioren. Neben dem Unterricht spielt sie solistisch und in mehreren Gruppen mit unterschiedlichem Repertoire. Ihr großes privates Steckenpferd ist die Erforschung der Zithergeschichte, zwei Veröffentlichungen in Zitherverlagen und eigene Konzertprogramme sind das Ergebnis.

Carla Hanser

Die Gymnasiastin aus Ravensburg hat seit fast vier  Jahren Zitherunterricht bei Birgit Fuchs und schon einige Preise geholt. 2012 nahm sie am Regionalwettbewerb Jugend musiziert in Ravensburg teil und belegte mit 22 Punkten einen ersten Platz. Beim Roland-Zimmer-Wettbewerb holte Carla ebenfalls den ersten Preis mit 23,5 von 25 möglichen Punkten. Gemeinsam mit Lena Scholz aus Isny nahm sie heuer am Bundeswettbewerb Jugend musiziert teil, das Duo erhielt einen dritten Preis. 

Höglinger Trio

Die Zither im Zusammenklang mit Hackbrett, Flöte und Gitarre präsentieren Evi und Annette Meier mit Simone Englhardt aus Högling

Claudia Höpfl

Die 18-jährige Claudia Höpfl spielt seit zehn Jahren Zither. Nicht nur mit aller Hingabe, sondern auch mit großem Erfolg, wie ihre zahlreichen Preise auf Wettbewerben belegen. Mit sieben Jahren hat sie mit dem Zitherspielen bei Petra Hamberger begonnen. Seit der fünften Klasse nimmt sie regelmäßig an Musikwettbewerben teil, 2010 gewann sie beispielsweise den ersten Preis beim Roland Zimmer-Wettbewerb. 2012 holte die Schülerin aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Landkreis München) den ersten Preis ihrer Altersklasse beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Inzwischen studiert sie Zither an der Hochschule für Musik und Theater München.

Hornsteiner-Kriner

Toni Hornsteiner  (Zither, Gesang) und  Christoph Kriner (Gitarre, Gesang)  singen und spielen seit über Jahren zusammen. Ursprünglich bildeten die Werdenfelser gemeinsam mit Hanna Veit den fast schon legendären Mittenwalder Ausschußgsang, eine Gruppe, die aufgrund ihrer eigenwilligen Interpretationen die Reihen der Volksmusikfreunde bei Konzerten regelmäßig in begeisterte Fans und harsche Kritiker spaltete. Nach dem Ausscheiden von Hanna Veit setzten  Kriner und Hornsteiner das gemeinsame Musizieren fort. 

d’Housemusi

A Zither und a Ziach – wer da gleich nur an Landler und Polka denkt, der hat sie noch nicht live erlebt: Martin Regnat, Toni Fischer und Sepp „Mü“ Müller als d´Housesmusi kommen ursprünglich aus der Volksmusik. Das Trio steht für eine äußerst witzige und außergewöhnliche Mischung aus griabig´n Stubenrock und groovigen Landlern. 

„Irgendwann hob i g´spannt, dass  ma Metallica a auf da Zither spui´n ko!“ kann man den Toni zitieren. Martin spielt dazu die Kontragitarre. Wenn dieser als nächstes mit der Steirischen ein virtuoses Stück interpretiert und dabei vom Toni mit der E-Zither im Heavymetal Sound begleitet wird fehlt eigentlich nur noch einer: Kabarettist und Schlagzeuger Sepp Mü mit seinem oberbayerischen Alm-Conga Percussion-Set (für Unwissende: Milchkannen) und die Tölzer Formation d´Housemusi ist komplett. 

Sabine Huber

erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Fritz Wilhelm und Georg Glasl am Richard-Strauss-Konservatorium in München und schloss diese mit dem pädagogischen Diplom im Hauptfach Zither mit Schwerpunkt Volksmusik. Heute unterrichtet sie an der Musikschule Grassau und tritt solistisch und in diversen Saitenmusikensembles auf. Sie ist Jugendreferentin des Deutschen Zithermusik-Bundes.

 

Innschleifen Zithermusi

Das sind Manuela Eder, Maria-Theresia Aimer, Ines Seisenberger, Andrea

Triflinger, die unter der Leitung von  Pia Grandl musizieren.

 

Kerschbam Zithermusi

„Tradition ist nicht die Anbetung der Asche – sondern die Weitergabe des

Feuers. Wenn dieses Zitat des österreichischen Komponisten Gustav Mahler einmal wirklich passt, dann bei der Rauhbergmusi ebenso wie bei der Kerschbam Zithermusi. Wenn die jungen Mander aus dem Miesbacher Oberland kerzengrad vor ihren Zithern sitzen, dann wirkt es auf den ersten Blick, als ob die alten Wegscheider Musikanten da sitzen – wenn sie aber in die Saiten greifen, dann ist es anders. Sie haben „die Alten im Ohr“, aber sie spielen ihren eigenen Stil – präzise, feinsinnig und mitreißend. Hier ist eine Zithermusi herangewachsen, die sich spielt im doppelten Wortsinn: Mit ihrer Virtuosität und ihrer unerschöpflichen Spielenergie „spielen sich“ die vier Musikanten an ihren Instrumenten, dass die Zitherspieler aufhorchen. Dazu kommt noch das Entscheidende: sie spielen sich nicht nur, sie spielen „sich“ in jedem Ton, von ganz innen heraus. Sie wollen nichts nachahmen, sie biedern sich nicht an -  sind das, was sie spielen. Dadurch hat ihre Musik jene Kraft, die keinen Widerspruch zulässt und sie schon in jungen Jahren zu einem „Klassiker“ macht. Mögen sich alle so dran freuen! Andreas Estner, Bayerischer Rundfunk, Redaktion Volksmusik

Franja Kocnik

1986 in Maribor (Slowenien) geboren, studierte sie Zither an der Hochschule für Musik und Theater München bei Georg Glasl. 2009 schloss sie das Studium mit dem pädagogischen Diplom ab. Sie nahm mehrere Male erfolgreich an slowenischen staatlichen Zitherwettbewerben und am Internationalen Wettbewerb für Zither in München teil. Derzeit unterrichtet sie Zither an der Musikschule in Ljubljana und Gornja Radgona, und arbeitet mit slowenischen Komponisten und Musiker zusammen. Sie tritt sowohl solistisch als auch in verschiedenen Besetzungen auf.

Lisa Kolde

Lisa Kolde wohnt in Limbach, Sachsen, besucht das Goethe-Gymnasium in Reichenbach und ist eine begeisterte Leichtathletin. Seit 2006 hat sie Zitherunterricht bei Christine Höfer. 2009 holte sich Lisa beim Landeswettbewerb Jugend musiziert einen 2. Preis. 2010 nahm sie im Duo mit Thea-Malin Schmidt erfolgreich am Regionalwettbewerb teil. Bei den Roland-Zimmer-Wettbewerben trat sie 2008 in der Bambiniklasse erstmals an und belegte einen ersten Platz. 2010 holte sie einen zweiten, 2012 einen ersten Platz. Außerhalb der Musikschule spielt Lisa Kolde im Landeszitherorchester mit.

Manuel Kuthan

Ob er in seiner  Werkstatt bildhauert, mit der Kerschbam Zithermusi  Musik macht oder Theater spielt  – Manuel Kuthan ist immer hundert Prozent im Einsatz. Eigentlich hat er Sozialpädagogik studiert. Schon während des Studiums begann er, Theaterstücke zu schreiben und aufzuführen. Daran änderte sich auch nichts, als er erst als Erlebnispädagoge im Kleinwalsertal und später in München mit schwer erziehbaren Kindern arbeitete. 2004 begann er mit einer Ausbildung in der  Münchner Berufsfachschule für Holzbildhauerhandwerk, 2007 eröffnete er seine Werkstatt. Zither spielt er schon seit seinem elften Lebensjahr, sein Lehrer war Roman Messerer. Theater spielt der 35-Jährige auch immer noch. Das, was er zu sagen hat, übernehmen übrigens handgemachte Puppen. Wer bei dem Begriff Theater an einen festen Raum denkt, liegt aber falsch. Das Pfuschtheater zieht in einem gelben „Saurer“ durch die Lande, einem alten 135 PS starken Langschnauzer-Lastwagen aus der Schweiz, der vermutlich mindestens 25 Liter verbraucht und mit einer Bühne ausgestattet ist. Und der während Zither am Berg im Kurpark von Bad Aibling zu finden ist.

 

La Meiga Rubia

Das Ensemble La Meiga Rubia (Beate Hariades, Sopran und Traversflöte, Stefanie Pritzlaff, Block- und Traversflöte, Regina Frank, Zither) hat sich besonders auf die Musik der Renaissance spezialisiert. Ständig auf der Suche nach Neuem im Alten interpretieren sie die facettenreiche Musik einer Zeit, in der der Mensch als Einzelperson und schöpferisches Individuum sich ganz dem Erfinden und Entdecken hingab. - Beate Hariades studierte Instrumental- und Gesangspädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg und schloss 2001 mit dem Diplom im Hauptfach Querflöte und den Schwerpunktfächern Gesang und Klavier ab. Sie fügte ein Studium an der Musikhochschule Würzburg im Konzertfach Querflöte an und legte 2002 die künstlerische Diplomprüfung ab. Im Herbst 2002 begann sie am Richard-Strauss-Konservatorium in München den Studiengang Traversflöte bei Marion Treupel-Franck, sowie Gesang bei Kari Lövaas, Marilyn Schmiege und seit 2006 bei Bernhard Adler. Im Juni 2005 legte sie ihr Traversflötendiplom und im Juli 2007 ihr Operndiplom ab. Beate Hariades hat zahlreiche Engagements als Solistin, sowie umfangsreiche Orchester und Chorerfahrung. Zu ihren Partien zählen u. a. Morgana (Händel: Alcina), Blondchen ( Mozart: Entführung), Olympia (Offenbach: Contes d’Hoffmann), Adele ( J. Strauss: Fledermaus), Zerbinetta (R. Strauss: Ariadne). 2011 wurde sie mit dem Kulturförderpreis der Stadt Freising ausgezeichnet.- Stefanie Pritzlaff, geboren 1983 in Augsburg, Blockflöten, Quer- und Traversflöten. Nach dem Abitur am musischen Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg studierte sie Maschinenwesen an der Technischen Universität München sowie Historische Aufführungspraxis mit Hauptfach Traversflöte bei Marion Treupel-Franck, Hans-Joachim Fuss und Michael Eberth in München (Konzertdiplom 2011) und Blockflöte mit Schwerpunkt auf Neue Musik bei Iris Lichtinger in Augsburg sowie mit Schwerpunkt auf Mittelalterliche Musik bei Prof. Maurice van Lieshout in München. Pädagogischer Abschluss im Fach Querflöte 2012. Zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Han Tol, Barthold Kuijken, Kees Boeke, Josep Maria Saperas Lafarga, Gabriel Persico, Kate Clark, Liane Ehlich und Claudia Caffagni lieferten wichtige Impulse. Im Moment promoviert sie im Fach Musikwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2010 war sie Finalistin in der 24th International Competition for Early Music in Kofu, Yamanashi, Japan (Traverso solo). - Regina Frank studierte am Richard-Strauss-Konservatorium München Zither, sowie Alte Musik bei Georg Glasl und Michael Ebert und schloss ihr pädagogisches Diplom über die Hochschule für Theater und Musik in München ab. Im Herbst 2003 begann sie ihr Studium am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck bei Harald Oberlechner, das sie 2005 mit dem künstlerischen Diplom abschloss. Im selben Jahr begann sie ein Aufbaustudium in Historischer Aufführungspraxis an der Musikhochschule Trossingen bei Prof. Rolf Lislevand und absolvierte mit Auszeichnung den künstlerischen Studiengang. Sie besuchte u. a. Meisterkurse bei Jakob Lindberg und Ulrik Lars Mortensen und war aktives Mitglied bei „Live Music Now“ München. 

Neben verschiedenen Kammermusikprojekten wirkte Regina Frank u. a. beim Music Point Music Messian Görlitz, bei der Märchenoper „Die Verlorenen Gedanken“ von Marco Hertenstein am Gärtnerplatztheater München und der Aufführung von „Clinamen Nodus“ von Olga Neuwirth zusammen mit dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich im Musikverein Wien. Im 5. Internationalen Wettbewerb für Zither, 2012 in München, zeichnete sie die Jury mit einem zweiten Preis aus (ein erster Preis wurde nicht vergeben). Sie unterrichtet u. a. an der Kreismusikschule Tirschenreuth, im Musikstudio Karlsfeld und an der Musikschule Markt Essenbach

Landeszitherorchester Sachsen

Im Landeszitherorchester Sachsen unter der Leitung von Christine Höfer kann jeder mitspielen, der ein Mindestmaß an Fertigkeiten mitbringt und den guten Willen hat,  dazu zu lernen. Trotzdem gibt es einen  festen Stamm von Mitgliedern. Gegründet wurde das Orchester  2001, das erste Stück war „ Auf der Waldwiese“ von Eduard Hönes, ein eher einfaches Stück.. Inzwischen ist das Orchester in der Lage, recht  anspruchsvolle Literatur zu bewältigen, keine einfache Sache angesichts des Umstands, dass nur alle zwei Monate Proben stattfinden. Der Probenort ist Chemnitz, eine Stadt, die ungefähr in der Mitte Sachsens liegt. Das Repertoire umfasst so gut wie alle Musik-Genres. Zu nennen wäre Alte Musik, Neue Musik, Volksmusik, Popmusik und auch gehobene Salonmusik. Alle Stücke werden mit unterschiedlicher Begeisterung, jedoch mit gleicher Gründlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Bemühen um Verständnis erarbeitet.

Landeszitherorchester Baden-Württemberg

Das Landeszitherorchester Baden-Württemberg ist vom DZB-Landesverband Baden-Württemberg im November 2000 anlässlich eines Zitherseminars auf Schloss Kapfenburg gegründet worden. Das Orchester wurde bis 2009 von Frédéric Jenniges, von  2009 bis 2010 von Keith Harris dirigiert. Seit 2011 leitet Fredrik Schwenk das Orchester. Gastdirigenten, wie Peter Hoch, Fritz Pilsl und Bernhard Hilbich konnten dem Landeszitherorchester immer wieder neue Impulse geben.

Die Spielerinnen und Spieler haben unterschiedliche Vorbildung. Sie sind größtenteils Preisträger bei „Jugend musiziert“ und Absolventen von Lehrgängen an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen. Die ca. 15 Mitglieder des Orchesters sind Einzelspieler oder wirken in Spielgruppen sowie Zithervereinen mit. Insbesondere jüngere Spieler sollen nach erfolgreich absolvierten Lehrgängen in das Orchester eingebunden werden. Im Landeszitherorchester Baden-Württemberg wirken Musiker mit, für die das gemeinschaftliche Musizieren, die Anwendung neuer Spieltechniken und das Spielen neuer Zitherliteratur für Orchester im Vordergrund stehen. Die Erschließung neuer Originalliteratur für Zitherorchester wird durch die Vergabe von Kompositionsaufträgen gefördert.

 

Werner Marzahn

Werner Marzahn studierte in Weimar von 1962 bis 1969 im Fach Violine mit den Abschlüssen Dipl. Pädagoge und Dipl. Musiker. Zither studierte er privat bei dem Dozenten Ernst Rommel. Neben langjähriger Orchester-, Unterrichts- und Seminartätigkeit konzertiert er bevorzugt im Bereich Klassik (Violine) und Zithermusik. Sein besonderes Anliegen ist es, die Zither mit den Klangfarben anderer Instrumente zu "mischen" um dabei die Besonderheiten des Zitherklanges deutlich werden zu lassen.

Mehrnbåcher Viazger

[sprich: meamböka viazga] 

Der Name bezieht sich auf ein fast ausschließlich in der Gemeinde Mehrnbach vorkommendes Quarzkonglomerat: den „Mehrnbacher Vierziger“. Ein Konglomerat fast ausschließlich aus Mehrnbachern sind auch die vier: Sie sind befreundet, verwandt, verschwägert, verheiratet und außerdem verbindet sie alle die Liebe zur Musik und im Besonderen zum Gesang und zur Volksmusik. Seit 2004 singen sie zusammen alles, was Spaß macht, quer durch die Stilrichtungen und, wenn es der Anlass erlaubt, sind sie in einer etwas eigenwilligen Besetzung auch instrumental zu hören.

Marina Momeny (Barockvioline)

Studiert an der Hochschule für Musik und Theater München. Konzerterfahrung als Konzertmeisterin sammelte sie schon mit 14 Jahren bei Festspielen und Gastreisen. Regelmäßig wirkt sie als Geigerin und Bratschistin bei verschiedenen Musikprojekten mit. Sie tritt sowohl als Sologeigerin als auch als Kammermusikspielerin auf. Ihre Interessen sind vielfältig: neben klassischer Musik studiert sie Barock, spielt aber auch mit gleicher Leichtigkeit alle anderen Musikgenres.
 

 

 

 

Peter Napret

Peter Napret studierte Geige an der Akademie für Musik in Ljubljana und Zither am Tiroler Landeskonservatorium. Er unterrichtet an der Musikschule Fran Korun Koželjski Velenje und an der Musikschule Ljubljana Moste - Polje. Er tritt als Orchestermusiker und als Solist und Begleiter verschiedener Besetzungen auf. Peter Napret bearbeitet diverse Musikwerke und ist Autor einer Zitherschule sowie Präsident des Slowenischen Zithervereins. 2008 hat ihm der Fonds für die kulturelle Tätigkeiten der Republik Sloweniens die Gallus-Urkunde für seine langjährige und erfolgreiche Arbeit verliehen. Er ist Mitglied des Slowenischen Zitherquartetts, mit dem er schon drei CDs aufgenommen hat. 

 

Quartl-Musi

Keine Vita vorhanden

 

Monika Rozej

18 Jahre alt, ist sie sich absolut sicher, dass Musik in ihrem Leben immer wichtig sein wird.  Als Achtjährige begann sie, Zither bei Cita Galic zu lernen, wechselte zu Peter Napret  und ist inzwischen bei Janja Brlec gelandet. Am liebsten spielt Monika Stücke aus der Zitherromantik. Stolz ist Monika, die in Turje in der Nähe von Rimske Toplice wohnt,  auf ihre Ergebnisse als Solistin in staatlichen Wettbewerben. Dort wurde sie mit drei goldenen Anerkennungen ausgezeichnet. 2012 gewann sie beim 5. Internationalen Wettbewerb in München den Nachwuchsförderpreis I.

 

Rosalyn Sabo

geboren 1977 in Haag/Oberbayern) studierte Zither bei Georg Glasl am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Sie ist gefragte Dozentin und Jurorin im In- und Ausland. Verschiedene Projekte und Konzertreisen führten sie nach Frankreich, Kanada, Kroatien, Italien, Österreich, Ungarn, Niederlande und in die Schweiz (u.a. Solistin mit der „Jungen Philharmonie Salzburg“/Uraufführung von Th.Burkali, „Afrika meets Bavaria“ mit dem Koraspieler Mamadou Diabate, Lesungen mit der Schauspielerin Michaela May) 

Mit ihrem kroatisch-ungarischen Temperament motiviert sie zahlreiche Jugendliche, Kinder und Erwachsene zur Zither (viele waren bereits Bundespreisträger mit Sonderauszeichnungen bei „Jugend musiziert“). Sie unterrichtet seit 1995 an der städtischen Musikschule Waldkraiburg und seit 1999 in Mühldorf/Inn. Rosalyn Sabo gründet mit großer Leidenschaft ständig neue Formationen, die sehr präsent im Raum Südostbayern sind und die Vielseitigkeit des Instruments zeigen. Wirkt(e) mit Zither, Klavier, Violine und Gesang bei verschiedenen Ensembles/Projekten mit: ZitherRausch, Schrammel Projekt, Strings, Zither-Festival 1-9 München, Kurzfilm: „twitching with passion“, Luftmentschn, Kleitschophones, Orchestergemeinschaft Waldkraiburg u. a. 

Saitentanz

Die Zusammenstellung der Instrumente Hackbrett, Zither, Harfe, Gitarre, Kontrabass erinnert eigentlich an regionale Volksmusik. Und aus dieser Ecke kommt Saitentanz ursprünglich auch. Der Anfang war im Jahr 1999 ein Projekt des Volksmusikarchivs des Bezirks Oberbayern: Die Veröffentlichung von Notenmaterial und einer CD mit dem Titel „Tanzmusik für Saiteninstrumente". Im Laufe der Zeit entwickelte sich im Ensemble dann aber eine schier grenzenlose Experimentierfreude. Versuche mit Musik unterschiedlichster Epochen und Stilrichtungen wurden gemacht, ohne Scheuklappen und Ressentiments. Alles, was gefällt und mit den vorhandenen Instrumenten machbar ist, wird seither gespielt.

Ob Militärmarsch, Schlager, neuzeitlich, funkig, historisch, natürlich auch Volksmusik, rockig, ... egal, Hauptsache die Spielfreude passt. Saitentanz-Musik ist voll von Überraschungen -  auch deshalb, weil Epochen und Stile nicht vermischt, sondern nebeneinander stehend präsentiert werden. Darüber hinaus sind die ungewöhnlichen, eigenwilligen und genresprengenden Eigenkompositionen prägendes Markenzeichen der Formation.

Hackbrett: Angelika Weber

Zither: Helmut Scholz

Harfe: Judith Geißler-Herzog

Gitarre: Martin Prochazka

Kontrabass: Erich Kogler

 

Hanna-Linnea Schmidt

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Thea-Malin Schmidt

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Johannes Schubert

1988 geboren in Offenbach am Main, studiert Johannes Schubert Angewandte Informatik (Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik) an der Hochschule Fulda. Den ersten Preis für sein Zitherspiel holte er sich 2004 beim 4. Sächsischen Roland-Zimmer-Jugendwettbewerb in Glauchau. 2006 folgten erste Preise bei "Jugend musiziert" im Bundeswettbewerb (mit der UA von "Nouvel Air Chinois" von Fredrik Schwenk im Regionalwettbewerb) und beim 5. Sächsischen Roland-Zimmer-Jugendwettbewerb, den er auch 2008 wieder gewann. Außerdem erhielt Johannes Schubert in diesem Jahr einen Sonderpreis von der Deutschen Stiftung Musikleben. 2008 nahm er erstmals am Ernst-Volkmann-Wettbewerb in München teil. 2009 gewann er erneut den Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“. Johannes Schubert spielte als Solist bei Konzerten des Zitherorchesters Niederrhein, des Zitherorchesters Frankfurt 1886 und den Stuttgarter Symphonikern. Regelmäßig wirkt er als Dozent bei Seminaren mit.  2009 schloss er erfolgreich den B-Lehrgang in Trossingen ab.

Seewind-Musi

Irmengard Auer (Zither/Blockflöte/Kontrabass), Regina Bauer (Harfe), Johanna Höbel (Hackbrett/ Gitarre), Pia Grandl  (Zither/Hackbrett/Blockflöte) und Brigitte Obermaier (Hackbrett/Zither)  gründeten  während des Studiums von 2005 bis 2009 an der Münchner Hochschule für Musik und Theater die Seewind Musi. Aus allen Teilen Altbayerns stammend _ Bad Aibling, Högling/Bruckmühl, Höhenkirchen/München,  Mühldorf am Inn, Rimsting/ Prien am Chiemsee - studierten die fünf diplomierten Musiklehrerinnen dort ihre Instrumente mit künstlerischem und pädagogischem Ziel. Im Volksmusikseminar bei Prof. Sepp Hornsteiner fanden sich schließlich vier zusammen.  2010 bekam das Ensemble Verstärkung durch die Harfenistin Regina Bauer.  Seitdem wirkten sie bei vielen Veranstaltungen mit, wie der „Volksmusik im Brunnenhof“ Bad Aibling,  an vielen Adventsingen  (Pfullendorf, Bad Aibling, Mühldorf am Inn,  Schliersee), am „Tag der Volksmusik“ in Seeon vom Bezirk Oberbayern, in der Nacht der Volksmusik im Gasteig, München. 

Alois Späth

Die Zither war mir als Musikinstrument schon von frühester Kindheit an vertraut: Mein Vater - von Beruf Schmied - spielte immer in seiner freien Zeit die Zither und in meiner Familie wurde Hausmusik gepflegt. Die Musik meiner frühen Jahre war volksmusikalisch geprägt, dann zu meiner Schulzeit bei den Regensburger Domspatzen tauchte ich in die Welt der klassischen Musik ein. Über das Studium der Musikwissenschaft hin, meine Jahre als Berufssänger im Bereich der Chor- und Ensemblemusik hindurch bis zu meiner jetzigen Tätigkeit im Bereich der Klangkunst und Klanginstallation - immer beschäftigten mich Resonanzen, Klänge und Klangfarben und das fast lupenartige Hinein-Zoomen in einen Klang.

Die Zither, in meiner musikalischen (Hör-)Welt immer präsent - ob nun im Kontext von Alter Musik, Volksmusik aber auch zeigenössischer oder elektronischer Musik - tritt nun mit der Arbeit "dia-materiell (klangserie II) - zither"  am Wendelstein wieder in den Vordergrund, ich hole ihren intimen Klang für mich und die Zuhörer ganz nah heran.

Die Klanginstallation leuchtet in den zarten, manchmal fragilen Klang verschiedener Zitherinstrumente hinein, sie reduziert sich auf Klangeigenschaften, geht detailliert ins Kleine und weitet sich doch wieder ins Große aus, wenn beim Hören auf das Ensemble selbstklingender Zithern weitergreifende Zusammenhänge und -klänge erfahrbar werden.

Marco Stehböck (Zauberer)

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Fabian Steindl

Geb. 1990 in Spittal an der Drau. 

Student an der Musikuniversität Mozarteum/ Standort Innsbruck mit Hauptfach Zither (bei Harald Oberlechner) und Schwerpunkt Steirische Harmonika (bei Franz Posch). 

Mehrfacher Preisträger bei mehreren Wettbewerben: Prima la musica, diverse Volksmusikwettbewerbe, 2008 Preisträger beim Nachwuchs-Förderpreis des Ernst Volkmann Wettbewerbs. Referent bei diversen Volksmusikseminaren im Alpenraum.


Trio Greifer


Reinhilde Gamper (I), Leopold Hurt (D), Martin Mallaun (A)

- Reinhilde Gamper lebt in Südtirol, wo sie am Institut für Musikerziehung Zither unterrichtet. Sie absolvierte am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck die Fächer Zither und Singschulleitung IGP (Instrumental- und Gesangspädagogik). Daran anknüpfend schloss sie 2004 das Hochschuldiplom als Diplommusiklehrerin im Fach Zither am Richard-Strauß-Konservatorium in München ab. Inzwischen hat sie an der Hochschule für Musik und Theater in München das Masterstudium für Neue Musik abgeschlossen.

Reinhilde Gamper tritt in den unterschiedlichsten Besetzungen auf: im Märchenprojekt mit Heike Vigl (Erzählerin, Flöte),  der Zusammenarbeit mit dem Saxophonisten Rupert Hechensteiner (Saxophon), mit der Gruppe „Heavensisters“ sowie mit „Titlá“, Herbert Pixner, Doggi Sing u .v. a. Daneben wirkt sie als Saxophonistin bei der Musikkapelle „Peter-Mair-Pfeffersberg“.

-Der Komponist und Interpret Leopold Hurt (geboren 1979 in Regensburg) studierte in München Zither, Viola da Gamba und Historische Aufführungspraxis, sowie Komposition in Hamburg. Als Stipendiat der Cité Internationale Paris besuchte er am IRCAM Kurse für elektronische Musik. Leopold Hurt trägt auf vielfältige Weise zur Integration der Zither im aktuellen Musikleben bei, so z.B. in Projekten mit den Gebrüdern Teichmann Berlin (Elektronik). Konzertreisen führten ihn im Auftrag des Goethe-Instituts nach Irland, China und in den Libanon. Seine Werke wurden vielfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

- 1975 in Kitzbühel/Tirol geboren, studierte Martin Mallaun Konzertfach Zither am Tiroler Landeskonservatorium und Botanik an der Universität Innsbruck. Er beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum an Musikstilen – „egal ob nun in der Improvisation, in der Elektronik, der barocken Lautenmusik, der alpinen Volkmusik oder der zeitgenössischen Neuen Musik, der gebürtige Tiroler ist stets auf der Suche nach neuen klanglichen und stilistischen Ausdrucksformen auf der Zither und wandelt dabei unbeirrt an den ästhetischen Schnittstellen der unterschiedlichen Spielformen entlang“  (music information center austria, www.mica.at). Für sein Solo-Debut „zwischen steinen“ wurde Martin Mallaun 2005 mit dem Pasticcio-Preis von Radio Ö1 ausgezeichnet. In den Jahren 2012/13 war er Stipendiat des österreichischen Außenministeriums (Programm NASOM, New Austrian Sound of Music).

Trio Psalteria

Die Zitherspieler Isolde Jordan und Harald Oberlechner, beide Lehrende am Tiroler Landeskonservatorium und am Mozarteum Innsbruck und Salzburg, sind mit der Tiroler Geigerin Barbara Aichner durch eine langjährige kammermusikalische Zusammenarbeit verbunden. Stilistisch sehr breitgefächert reicht ihr Repertoire von Renaissance über Barock bis in die Musik der Moderne. Nicht zuletzt durch die Kombination der Zithern mit Violine, Blockflöte und Perkussion und "hauseigenen" Arrangements und Kompositionen entsteht bei Psalteria ein ungewöhnlicher, reizvoller Mix aus barockem und modernem Kammermusik-Ensemble und Tiroler Stubenmusik. Auftritte in Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Tschechien; CD-Produktionen.

Trio Schreier/Maurer/Herrnberger

Wenn sich ein Nebenerwerbslandwirt, ein Techniker und ein Polizeibeamter (im Unruhestand) bei diversen Musikantenstammtischen zwischen Miesbach, Nußdorf/Inn und Soyen zum Musizieren treffen, und dann eine Musik mit Akkordeon, Zither und Kontragitarre entsteht, die  die Zuhörer begeistert bis zum Morgengrauen sitzen bleiben lässt, dann handelt es sich um das Trio Schreier/Maurer/Herrnberger. Sie spielen gekonnt Polkas, Landler, Walzer und Märsche, die man sonst kaum zu hören bekommt. 

 

„Um a Fünferl a Durcheinand“ (Jugendensemble Saarland)

Vom Landesverband Saarland kommt Sandra Derschang und „Um a Fünferl ein Durcheinand“ angereist, wie der Name schon sagt, ein bunter Haufen zitherbegeisterter Jugendlicher und Kinder, die sich schon sehr darauf freuen, auf dem Wendelstein zu spielen.

 

Mara Vieider

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Klaus Waldburg

ist nicht nur in Zitherspieler-Kreisen ein bekannter Musiker, der seit dem 15. Lebensjahr zu den verschiedensten Anlässen als Solist auftritt. Er leitete über längere Jahre das Oberhausener Zitherquartett, das später mit einem Quartett von Mauricio Kagel Aufsehen erregte. Danach folgte die musikalische Leitung des Oberhausener Zithermusikvereins. Klaus Waldburg war Dozent beim 1. Aufbaulehrgang des „Deutschen Zithermusik-Bundes“ an der Bundesakademie in Trossingen. Über zehn Jahre lang war er Mitglied des Bundesmusikausschusses des DZB. Klaus Waldburg gab viele Gastspiele im In- und Ausland, auf denen er sein virtuoses Können unter Beweis stellte. Besonders zu erwähnen sind die Solokonzert-Tourneen 1986 und 2000 nach Japan. Weitere Höhepunkte sind Live-Konzerte und Studioaufnahmen beim WDR, Südfunk Stuttgart, beim Bayrischen Rundfunk, beim holländischen Radiosender TROS und die Mitwirkung in einer Folge der Fernsehserie „SK-Kölsch“. Klaus Waldburg wirkte bei verschiedensten Schallplatten- und CD-Aufnahmen mit, wovon die eigene Solo-CD, die in Japan produziert wurde, besonders hervorzuheben ist.

Lisa Weinzierl

beschloss als Neunjährige Zither zu lernen. Inzwischen ist sie 18, spielt immer noch Zither und hat 2012 den 3. Preis bei Jugend musiziert im Bundeswettbewerb gemacht. Sie absolviert gerade die Geigenbauschule in Mittenwald und lässt sich zur Zupfinstrumentenmacherin ausbilden. Seit dem Wintersemester 2912/13  ist sie Jungstudentin bei Georg Glasl an der Hochschule für Musik und Theater München. 

Gertrud Wittkowsky / Franz Vitzthum

Seit 1997 tritt Gertrud Wittkowsky regelmäßig mit dem Countertenor Franz Vitzthum auf. Aus dieser intensiven Zusammenarbeit entstand 2001 die CD Horchend still.

Das Repertoire von Gertrud Wittkowsky und Franz Vitzthum beinhaltet seltene Schätze nahezu aller Musikepochen. Auf die Pflege zeitgenössischer Musik legen die beiden Künstler besonders großen Wert. So entstanden in Zusammenarbeit mit Komponisten der jüngsten Generation (u.a. Max Beckschäfer, Fredrik Schwenk, Rudi Spring, Eva Sindichakis) Originalwerke für Zither und Countertenor. Der Komponist Fredrik Schwenk schreibt über dieses Duo: „Der Zauber einer klar timbrierten männlichen Altstimme und die gebrochene Schönheit vermeintlicher Lautenklänge verschmelzen zu einer unverwechselbaren Klanglichkeit, die in deutlichem Kontrast zu den ausgetretenen Pfaden konventioneller Ensembles steht.“

Wössner Erntedank-Ensemble

Als Begleitmusik zur traditionsreichen Alpenländischen Erntedank - Matinée in Unterwössen hat sich dieses Saitenensemble zusammengetan. Otto Dufter, Musikant und Musikschulleiter, leitet die Gruppe. Dem Tobias Reiser-Ensemble fühlen sich die sechs Musikanten besonders verbunden. Zither, Hackbrett, Harfe, Gitarre und Kontrabass bilden denn auch das Instrumentarium, dessen Klang so vertraut ist - dank dem Wössner Ensemble mit frischem Blut angereichert durch die Erweiterung der Besetzung mit Diatonischer Harmonika und Melodiegitarre. Ihr Spielgut umfasst Tobi Reiser-Melodien, Stücke aus dem Pongau, dem Berchtesgadener Land, dem Chiemgau bis hin zu eigenen Bearbeitungen aus der Klassik. Die Gruppe ist auf der CD „Übern See“ zusammen mit den Rimstinger Sängern, dem Flügelhornduo Anner/Boschner und der Achentaler Tanzlmusi zu hören. Außerdem war das Wössner Erntedank-Ensemble bei den verschiedenstem Produktionen des Bayerischen Rundfunks und Fernsehens zu hören und zu sehen.

Das Foto zeigt (von links nach rechts): Sigrid Meier, Harfe, Musiklehrerin, Lisbeth Genghammer, Zither, Musiklehrerin, Otto Dufter, Diatonische Harmonika, Gitarre, Musikschulleiter, Cornelia Schlegel, Hackbrett, Hauptschullehrerin, 

Sepp Linhuber, Gitarre, Klinikverwaltungsleiter, Benedikt Landenhammer, Student

Gerhard Wunderlich

Zitherspieler aus Leidenschaft, seit 1966 staatl. anerkannter Musiklehrer für Zither. Arbeitet als Lehrer für Zither an der Musikschule in Wunsiedel, Musikschule in Kirchenlamitz, Musikschule der Hofer Symphoniker in Hof. Konzerte regional und überregional. Als Dozent in Zitherseminaren im gesamten bayerischen Raum und anderen Bundesländern tätig. Mitglied im Kuratorium BMA Hammelburg. 1. Vorsitzender im DZB e.V., LV Bayern-Nord. Gefragter Unterhaltungsspieler zu vielen Gelegenheiten. Auftritte in der Schweiz und in Frankreich.

Tabea und Sarah Wurmer

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Xu Fengxia, Guzheng

ist eine international erfolgreiche Musikerin, die als erste traditionelle chinesische Musik mit Jazz oder Improvisation verband. Sie begann schon mit sieben Jahren das Spiel auf chinesischen Zupfinstrumenten und studierte später chinesische Zupfinstrumente. 1986 gewann sie den zweiten Preis im chinesischen Wettbewerb für junge Talente traditioneller Musik.

Danach arbeitete sie als Solistin im renommierten Orchester für Chinesische Musik Shanghai und gab Solokonzerte auf bis zu vier Instrumenten u.a. in Singapur und Peking. Seit ihrer Übersiedlung nach Deutschland ist sie höchst erfolgreich in verschiedenen Bereichen tätig. Weiterhin widmet sie sich der Pflege der traditionellen chinesischen Musik. Ein neuer Schwerpunkt aber wurde die Begegnung mit Musikern der Improvisierten Musik und des Jazz. Von unzähligen Kooperationen seien hier nur die langjährige Zusammenarbeit mit dem zu früh verstorbenen Wuppertaler Bassisten Peter Kowald, die Mitwirkung in Baby Sommers Quartett „Percussion und Strings“ oder ein aktuelleres Projekt mit Peter Brötzmann genannt. Mit dem US-Bassisten Joe Fonda spielt sie im „Weird Songs“ Trio. Xu Fengxia war auf internationalen Jazzfestivals in Europa, den USA, Kanada, Haiti, Kirgistan, China und Südkorea zu hören.

Außerdem spielte sie bei Uraufführungen zahlreicher Werke zeitgenössischer Komponisten aus China und Deutschland, u.a. mit dem Orchester des BR, dem Ensemble Recherche, dem Nieuw Ensemble, Amsterdam, der Bremer Kammerphilharmonie oder dem BBC-Chor.

Im Jahr 2009 erhielt sie zwei Preise, nämlich den Jazzpott der Stadt Essen, und für ihre Duo-CD mit dem Schweizer Schlagzeuger Lucas Niggli den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Xu Fengxia entwickelte ihr Soloprogramm konsequent weiter. Die starken Einflüsse der chinesischen traditionellen Musik sind weiter zu spüren, stark einbezogen werden aber auch Elemente aus vielen Musikstilen der Welt, die bei Xu Fengxia einen intensiven Eindruck hinterlassen haben. Immer mehr setzt Xu Fengxia auch ihre Stimme ein und verblüfft mit Vokaleinlagen, in denen die unterschiedlichsten asiatischen Gesangstechniken eingesetzt werden.

 

Ditka Založnik

spielt Zither seit ihrem siebten Lebensjahr.  Unterrichtet wird sie von Irena Zdolšek an der Musikschule Slovenska Bistrica. Wenn man sie heute fragt, was sie am liebsten spielt, erwidert sie ohne zu zögern: „Alte Musik und zeitgenössische Musik“. Wer erlebt hat, wie souverän und sicher die inzwischen 13-Jährige in München beim 5. Internationalen Wettbewerb für Zither ihr Programm absolvierte,  glaubt das sofort. 2010  holte sie als Solistin beim regionalen staatlichen Slowenischen Zitherwettbewerb in Radlje ob Dravi erstmals Gold. 2011 in Idrija startete sie im Doppelpack: als Zithertrio mit Klara Hudournik und Melanja Kropec (goldene Auszeichnung) und als Duo mit der Querflötistin Katarina Auer.  Nicht überraschend, dass auch dieses Duo Gold erhielt und als einziges Ensemble in dem ganzem Wettbewerb die höchstmögliche Punktzahl erreichte. 2012 setzte sie ihre Erfolgsserie fort.  Erst als Solistin beim regionalen Zitherwettbewerb in Celje (Gold) , dann beim staatlichen Zitherwettbewerb in Brežice (Gold), dann München, wo sie beim Nachwuchswettbewerb II mit einem ersten Preis bedacht wurde. 

Heinrich Zapf

1957 in München geboren, erste musikalische Erfahrungen in der Familienmusik. 1972 entstand die Gruppe „Guglhupf Tanzlmusi“, 1978 kam es zur Gründung der Gruppe „Guglhupf’ a“ (politisches Musikkabarett). 1985 Studienabschluss am Richard-Strauss-Konservatorium als Musiklehrer für Klarinette, Hackbrett und Gitarre. 1987 musikalische Gestaltung des Theaterstücks „Zwölfeläuten“ am Residenztheater München. Seit 1991 neben der Tätigkeit als Musiklehrer eingehende Beschäftigung und Erfahrung als Regisseur und Choreograph bei zahlreichen Kindertheateraufführungen (Pantomimenausbildung bei Andy Geer,  Clownseminar bei Stephen Cassani). Ausgezeichnet mit der Ludwig-Thoma-Medaille der Stadt München, dem Hallertauer Kleinkunstpreis (2.Platz) und dem Friedl-Brehm-Preis (2009).

Karmen Zidar Kos

Geboren 1993 in Celje/Slowenien spielt sie Zither seit elf Jahren. Ihr Lehrer war erst Peter Napret, seit Oktober 2012 studiert sie Zither an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Georg Glasl. 2006 Jahr nahm sie an dem 2.  Internationalen Zitherwettbewerb in München (Nachwuchsförderpreis)  teil und gewann den ersten Preis. Sie hat erfolgreich an den slowenischen Zitherwettbewerben teilgenommen und wurde mit fünf goldenen und zwei silbernen Anerkennungspreisen in der Kategorie Zither-Solo sowie in Kammermusik ausgezeichnet. Im Jahr 2004 und 2008 gewann sie den ersten Preis und erhielt den Titel „staatliche Meisterin“. Im Februar 2011 gewann sie mit ihrer Schwester Neli den ersten Preis in der höchsten Kategorie beim slowenischen Wettbewerb für Zither. 

Neli Zidar Kos

geboren 1990 in Celje/Slowenien, lernte Zither bei Cita Galic und Peter Napret. Seit Oktober 2009 studiert sie Zither an der Hochschule für Musik und Theater in München. Sie hat erfolgreich an slowenischen Zitherwettbewerben teilgenommen und wurde mit drei goldenen und zwei silbernen Anerkennungspreisen in der Kategorie Zither-Solo sowie in Kammermusik ausgezeichnet. Im Februar 2010 gewann sie den ersten Preis beim slowenischen Wettbewerb für Zither. 2012 zeichnete sie die Jury des Internationalen Wettbewerbs für Zither (Ernst-Volkmann-Preis) mit einem zweiten Preis aus (ein erster wurde nicht vergeben)

Zitherclub Oßweil

Der Zitherclub Oßweil ist offen für alles, was auf der Zither und im Zitherensemble möglich ist. Er veranstaltet jedes Jahr neben zahlreichen kleineren Auftritten zwei öffentliche Konzerte mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Begonnen hat alles ganz traditionell. 1919 fanden sich im Ludwigsburger Vorort Oßweil eine Gruppe begeisterter Zitherspieler und gründeten den Zitherclub Oßweil. Höhepunkt im Vereinsjahr bis in die sechziger Jahre waren die Jahresfeiern mit Konzert, Tombola, Theaterstück und anschließendem Tanz. In den siebziger Jahren führten die damals jungen Spieler, die heute den Stamm des 2. Orchesters bilden,  wegweisende Neuerungen ein. Als eines der ersten Zitherensembles in der Region veranstaltete der Zitherclub reine Stuhlkonzerte und führte auch die seinerzeit als modern geltenden Stücke von Willi Schäffler und Emil Holz auf. Die zweite wichtige Neuerung war die Gründung einer Schülergruppe. Sie wurde in den folgenden Jahren ein Aushängeschild des Vereins. Solisten und Kleinbesetzungen konnten eine stattliche Zahl von Preisen bei Landes- und Bundeswettbewerben von  Jugend musiziert erringen. Aus dieser Schülergruppe ging auch der Stamm des heutigen 1. Orchesters hervor. Das 1. Orchester hat mehrfach Auszeichnungen beim Deutschen Orchesterwettbewerb erhalten, unter anderem auch eine Auszeichnung für die beispielhafte Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.

Zitherensemble der Musikschule Schlierach-Leitzachtal

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Zitherjugendprojekt Südtirol (Leitung: Reinhilde Gamper)

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Zither Manä

Angefangen hat alles am 06. Januar 1980, also vor über 33 Jahren in Wörnsmühl im Leitzachtal in der Nähe von Miesbach. Nach einem Liveauftritt mit einem Volksmusikprogramm kam es dort zu einer Session mit Rockmusikern. Die Zither wurde dabei erstmals mit großem Erfolg durch Rockmusik "missbraucht". Heute präsentiert der Zither-Manä seinen Zuhörern eine unvereinbar an¬mutende Mischung und verblüfft durch unverkrampfte Übegänge, die ihm mühelos gelingen. Egal, was er zum Besten gibt, die Zither scheint ihn nie im Stich zu lassen und ist ihm bei allem die perfekte Begleitung.

Jetzt, nach 33 Jahren, erscheint es dem Zuhörer schon fast selbstverständ¬lich, beide Richtungen in einem Programm auf einem Instrument, der Zither, zu hören. Nach und nach entwickelte Zither-Manä einen eigenen Sound, in¬dem er auch elektronische Effekte einsetzt. 

Zither-Manä spielt seit vielen Jahren alles, was ihm gefällt – und das ist halt nicht nur bayerisches Liedgut. Neben Volksliedern und Landlern spielt er Rock, Tango, Blues, Irischen Folk, Balladen – vom Kiem Pauli bis Pink Floyd nutzt er die Zither als Universal-Instrument. Ein kritischer Mensch zu sein und sich über die Missstände seiner Zeit öffentlich Gedanken zu machen, ist neben der Musik die zweite Seite des Zither-Manä. Denn genauso wie er spielt, was er will, sagt er auch, was er denkt.

Zithermusi Hornsteiner

Die Zithermusi Hornsteiner ist im Jahre 1984 rein zufällig entstanden. Der Hornsteiner Anton, genannt der Krapfen Toni, und der Hornsteiner Adolf, genannt Mous'n Adolf,  haben bei einer Geburtstagsfeier mit ihren Zithern zur Freude der Anwesenden „aufg'macht". Noch während dieses Abends beschlossen beide, ein Zitherduo zu gründen. Mit dem Hornsteiner Hans, genannt Danzer Hans, konnte dann schnell ein hervorragender Bassgitarrist gefunden werden. 1987 kam dann noch der Hornsteiner Anton, genannt Jonas'n Toni zu den Dreien. Bemerkenswert ist noch, dass alle vier trotz Namensgleichheit nicht miteinander verwandt sind.

Zitherorchester München-Pasing

Das Zitherorchester München-Pasing, gegründet 1919 als „Zitherfreunde München-Pasing“, erreichte seit den 1970er Jahren durch seinen langjährigen musikalischen Leiter Toni Gößwein einen bedeutenden Rang in der Zitherszene Deutschlands. Von 1994 an war Andreas Herrmann, inzwischen Professor für Chordirigieren an der Hochschule für Musik und Theater München, für mehrere Jahre als Gastdirigent tätig. 

Das Zitherorchester ist Treffpunkt für engagierte Spieler.  Wichtig ist den Musikern vor allem das Zusammenspiel der Zither mit anderen – klangverwandten und klangfremden – Instrumenten oder mit Gesang. Ein verstärktes Interesse gilt zudem der zeitgenössischen Musik, in der sich gerade für die Zither neue Möglichkeiten erschließen.

In Zusammenarbeit mit namhaften Komponisten entstanden zahlreiche Originalwerke für Zitherorchester. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, CD-Produktionen, eine USA-Tournee und die fünffache Auszeichnung mit einem ersten Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb dokumentieren das Renommee des Orchesters. Zu den musikalischen Höhepunkten des Orchesters in den letzten Jahren zählen ein Sonderkonzert in der Wieskirche und die Aufnahme der dritten CD „tänze & elegien“, die unter der Leitung von Robert Popp in Co-Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk entstand.

ZitherRausch

Fetzig, frech & frisch! Das sind die fünf talentierten jungen Damen 

von Rosalyn Sabos „ZitherRausch“. Kathrin Aigner(Kontrabass, Zither), Anna Hundschell (Zither), Margit Koziol(Zither), Ramona Lamnek (Gitarre) und ihr Coach Rosalyn Sabo (Zither,Gesang) bringen nicht nur Ihre Instrumente zum Zittern!  Sie reißen die Zuhörer, ob mit Schwung oder Gefühl,  immer wieder mit in fremde Länder.

Zitherspatzn

Katharina Bernlochner, Melanie Egger und Eva Bichlmair spielen unter der Leitung ihrer Lehrerin Elisabeth Biller seit 2012 zusammen. Mit ihrer klassischen Zithertriobesetzung plus Gitarre erobern die Zitherspatzn aus dem Isarwinkel die Zitherwelt. Von ihnen ist nicht nur echte alpenländische Volksmusik zu hören, sondern auch Stücke aus dem Jazzbereich oder Folklore.  Sie traten bereits bei Veranstaltungen wie Zither moves auf.

 

 

 
 
 

 

Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2013


Vom 17.-23. Mai 2013 trafen sich die Sieger der Landeswettbewer-
be „Jugend musiziert“ in Nürnberg, Fürth und Erlangen zur Bundesentscheidung.
Am ersten Tag des Wettbewerbes stellten die Zitherschülerinnen (Altersklasse III) aus Baden-Württemberg, Carla Hanser und Lena Scholz, ihr Können in Fürth unter Beweis. Das Duo holte 20 Punkte und einen dritten Platz. Der Deutsche Zithermusik-Bund gratuliert den Gewinnerinnen und wünscht weiterhin viel Spaß beim Musizieren!

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Unsere Partner:


Zither am Berg, das Festival zum 50-jährigen Bestehen des Deutschen Zithermusik-Bundes, wäre nicht möglich ohne die großzügige Unterstützung durch unsere Partner und Sponsoren.
 
 

Wir bedanken uns bei allen sehr herzlich.

 
Partner und Sponsoren
Kulturfonds Bayern / Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Ursula und
Walter Schatt -Stiftung Stadt Bad Aibling Wendelsteinbahn GmBH Kulturförderverein Mangfalltal in Maxlrein e.V.
Pfarrei Brannenburg
Gasthaus Mitteralm
Aussichtsrestaurant Wendelsteinhaus
 
Medienpartner
Bayerischer Rundfunk
rfo Regionalfernsehen Oberbayern
Zwiefach, Zeitschrift für Musik, Kultur und Lebensart
 
 
 
 
 
 

 

100-jähriges Jubiläum

des Chicago Zitherclub


Am 28. Mai 2013 feierte der Chicago Zitherclub sein 100-jähriges Bestehen – ein besonderes Ereignis in einem Land, in dem sich diverse Traditionen seit Jahrhunderten täglich neu vermischen und neue Formationen des „kulturellen DNS“ entstehen. Die immer noch zahlreichen Mitglieder des Klubs können auf die Geschichte des Vereins stolz sein.

 

 

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prima la musica 2013

Preisträger beim Bundeswettbewerb


Das Ensemble "Die Aufdrahten" (Leitung Wolfgang Schipflinger) der Musikschule Brixental (Nordtirol) konnte beim diesjährigen österreichischen Wettbewerb prima la musica in der Wertungsgruppe Zupfinstrumente-Kammermusik einen ersten Preis erspielen. "Die Aufdrahten" waren das einzige Zitherensemble, das neben vielen Gitarren- und Hackbrettgruppen (ab Duo) in dieser Wertung beim Bundeswettbewerb angetreten ist.

 

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