Bericht vom 13. Zither Seminar in Engers vom 04. – 07. Juli 2019

Zum 13. Mal trafen sich Zitherspieler vom 04. – 07. Juli 2019 zum Seminar in der Landes-Musik-Akademie Rheinland-Pfalz in Neuwied-Engers. Besonders erfreulich war, dass die Teilnehmerzahl gegenüber früheren Seminaren auf 26 gestiegen war.
Es hat sich wohl rumgesprochen: Engers macht Spaß!

Das Seminar wurde von Johannes Schubert hervorragend organisiert. Ein besonderes Ereignis war das Dozentenkonzert in der ev. Kirche am Donnerstagabend. Mittlerweile eine Instanz und gut besucht, wurde die ganze Bandbreite der Zither dargeboten, übrigens von Orgelmusik begleitet, die Ralf Collin, einer der Dozenten zum Besten gab.

Nach diesem Konzert war der Anreiz bei allen Teilnehmern geweckt und es wurde fleißig in den einzelnen Gruppen geprobt. Die Gruppen wurden von den Dozenten/ Dozentinnen Betina Aleithe, Ralf Collin, Olaf Detlefsen, Frédéric Jenniges und Johannes Schubert geleitet. Wer wollte, konnte sich dann noch Einzelunterricht geben lassen.

Die Stimmung in Engers war, wie immer, außergewöhnlich gut. Der Sommer war voll im Gange und am Rhein, der direkt vor dem Seminargebäude vorbei fließt, ließ sich die Hitze gut ertragen. Auch die sehr langen Abende im Gewölbekeller mit viel Zithermusik und Gesprächen trugen zur guten Stimmung bei. Es ist schön, sich mit wundervollen Menschen, die Zither spielen, zu treffen und Erfahrungen auszutauschen, und das in einem tollen Ambiente. Die Akademie liegt sehr schön neben dem Schloss Engers, der Villa Musica sowie einer super Eisdiele (wichtig im Sommer).

Zum Abschluss wurde dann am Sonntag der Öffentlichkeit das Erarbeitete vorgestellt.

Zudem hatte Johannes Schubert, der Landesvorsitzende des DZB Mitte, eine Notenausstellung des Grünewaldverlages dabei. Auch die Firma Horst Wünsche war vor Ort und heilte so manches kleine Zither-Wehwehchen.

Es ist schon was ganz Besonderes, wenn für jeden, vom Anfänger bis zum „fast schon Profi“, etwas dabei ist. Ach ja, leider ist sie nun auch schon wieder vorbei, die schöne Zeit. Mit dem Kopf voller Musik und schöner Eindrücke fährt man wieder heim und freut sich auf das nächste Jahr!

Fazit .. und es war noch schöner als erhofft!

Gregor Poertzgen

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